Zur Geschichte
Karnevalsgesellschaft Weiss–Grün HOAG e.V.
Viele aktive und passive Mitglieder, zum Teil auch Ehrensenatoren, bilden über Wochen und Monate eines jeden Jahres eine verschworene Gemeinschaft, um jeweils die „fünfte“ Jahreszeit zu einem gemeinsamen Erlebnis für die Gesellschaft und den Oberhausener Karneval zu gestalten.
Die Geschichte dieser Gemeinschaft reicht bis in die Mitte des 20ten Jahrhunderts zurück. Die Belegschaft der „Hüttenwerk Oberhausen Aktiengesellschaft“ organisierte bereits seit 1950 Betriebsausflüge. Auf der Rückfahrt eines solchen Ausflugs im Jahre 1962 entstand die Idee, eine Karnevalsveranstaltung zu organisieren. Somit erblickte die „KG Weiß – Grün HOAG“ im Jahre 1963 das Licht der närrischen Karnevalswelt.
Die erste eigenfinanzierte Veranstaltung fand 1964 im Tanzsaal der Gaststätte „Matecki“ in OB-Dellwig statt. Da nicht alle Kartenwünsche erfüllt werden konnten, suchte man für das darauffolgende Jahr nach einem größeren Saal, den man im – auch heute noch von der HOAG hoch frequentierten - Haus Union fand.
Der erste Mottowagen wurde 1966 auf die Strasse geschickt. Unter dem Motto „Wer fängt wen?“ thematisierte man die geplante Verschmelzung der Hüttenwerke Oberhausen mit Thyssen.
1967 erlebten 1200 Närrinnen und Narren einen unvergesslichen Abend und die Geburt einer bis heute bestehenden Tradition – die Gala-Prunksitzung in der Luise – Albertz - Halle!
Ein neues Kapitel für die KG Weiß – Grün HOAG begann am 22.02.1979. An diesem Tage fand, ebenfalls in der Luise – Albertz – Halle, die erste Frauensitzung statt. Diese Veranstaltung am Beginn der närrischen Tage ist zu einem festen Termin für die jecken Frauen der Oberhausener Region geworden und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit.